Kum Gang (Tempelwächter)

Geschichte des Taekwon-Do


In den ersten nachchristlichen Jahrhunderten war das Gebiet des heutigen Korea in drei Königreiche aufgeteilt; Silla im Südosten, Baek Je im Südwesten und das flächengrößte Koguryo im Norden. Dies führte dazu, dass die beiden kleineren, südlicheren Länder in ständiger Wachsamkeit vor der militärischen und wirtschaftlichen Bedrohung aus dem Norden lebten.

Im Königreich Silla erkannte man, dass man nur durch geistige Überlegenheit und Zusammenhalt der Bedrohung standhalten konnte. Zu diesem Zweck wurde unter anderem im 6. Jhd. n. Chr. von König Chin-Hung das Hwarang-Do gegründet, eine Organisation, in der talentierte Jugendliche der damaligen Zeit im Ideengut des Zen unterrichtet wurden. 

Dieses Ideengut wendete man auf verschiedene Künste, Wissenschaften und auch Selbstverteidigungen an. Damit war der Grundstein für die Entstehung des Taekwon-Do gelegt. Für die Hwarang-Do- Bewegung resultierte daraus eine unüberwindliche Stärke, die schließlich zur friedlichen Vereinigung der drei Königreiche unter der Leitung Sillas führte. In der folgenden Silla-Dynastie wurde Taekyon, so der damalige Name des heutigen Taekwon-Do, 800 Jahre lang weitergepflegt und verbessert.

 

 

Bedeutung von Taekwon-Do
 

Tae
Koreanisch für Fuß. Die Silbe beschreibt alle Fußtechniken, also springen, schlagen und stoßen unter Anwendung der Beine. 

Kwon
Koreanisch für Faust. Steht in Zusammenhang für alle Schläge, Stöße und Bewegungen mit Armen und Händen.

Do
Koreanisch für ,,Weg", was nur unzureichend übersetzt wäre. Steht für den aus der Zen-Philosophie stammenden ,,mentalen Weg", der sich hinter dem Taekwon-Do verbirgt.

"Nach Wahrheit forschen, Schönes lieben, Gutes wollen, das Beste tun.
Das ist die Bestimmung des Menschen!"


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